REVOLUTION UND FILZLÄUSE

REVOLUTION UND FILZLÄUSE

Ullstein Verlag, 2008
Taschenbuchausgabe erscheint im Juli 2009 (List Verlag)

radioeins rbb
Favorit Drucksache 14.03.2008
Torsten Schulz: Revolution und Filzläuse
Gespräch mit Frank Meyer
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„Das Resultat sind tiefenscharfe Nahaufnahmen von Menschen, die nicht zu Helden taugen, gleichwohl aber zu Einsicht und Erkenntnis fähig sind – verdichtet zu faszinierenden und erhellenden Erkundungen der menschlichen Seele.“ Peter Henning, ZEIT Online

„Torsten Schulz entwirft wunderbar traurige Erzählungen, die an Kurzfilme erinnern.“ Tobias Becker, SPIEGEL Online

„Schulz, der seine Tonlage mit traumwandlerischer Leichtigkeit zwischen hoher Komik und reflektiertem Ernst wechseln lassen kann, hat ein gutes Gespür für den Sound der Straße. Seine durch Spiel- und Dokumentarfilmarbeiten geschulten Dialoge sind geradlinig, gewitzt, gelungen. Aus der Lektüre mancher Texte geht man nachgerade trunken vor Freude hervor.“ Hendrik Werner, Die Welt

„Die zwölf Geschichten sind klar, raffiniert, dicht und klug gebaut und von untergründiger Spannung. Nicht die kleinste Stelle ist langweilig. Das Buch kommt so leicht daher, aber es ist tief und merkwürdig.“ Thomas Dietz, Mittelbayerische Zeitung

„Torsten Schulz ist das Gegenteil von einem Popliteraten. Weder die üblichen Twentysomethings mit ihren Wohlstandswehwehchen bevölkern seine Erzählungen, noch geht es um Automarken als generationsprägende Erfahrung.“ Ralph Gerstenberg, TIP

„Und so ist es in allen zwölf Texten dieses Bandes. Einer macht schon Lust auf den nächsten. Ich las mich fest, ohne mir, wie gewöhnlich, Notizen zu machen, musste mich zwingen, zu diesem Zweck zurückzublättern, wollte immer mehr. So unglaublich, so wahr sind diese Geschichten.“ Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland

„Unter dem Erzählten schimmert der Konflikt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Stolz und Scham. Es ist ein Lebenswerk, dem Dasein Sinn zu geben, da darf manche Wahrheit getrost ein Märchen sein.“ Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung

„Die Geschichten drehen sich um den Einfluss, den Vergangenheit und Erinnerung auf die Gegenwart haben können. Dabei haben sie Tiefgang und sind Unterhaltung auf hohem Niveau.“ Gregor Tholl, dpa

„Ohne seine Texte sprachlich zu überfrachten, versteht es Schulz, Atmosphäre zu erzeugen – eine Atmosphäre, die noch Tage später nachhallt.“ Alan Tepper, Eclipsed

„Fazit: Melancholie, Trauer, Humor, deutsche Teilung: Schulz‘ Geschichten fesseln…“ M. Dienstbier, Amazon.de

„Schulz erfindet Figuren, die nicht alltäglich, aber authentisch sind, beschreibt die Orte knapp, aber überaus plastisch. Ein köstliches Lesevergnügen!“ Heidi Ossenberg, Badische Zeitung

„Komisch, doppelbödig und zutiefst menschlich, ein Lesespaß mit Langzeitwirkung.“ Schweriner Volkszeitung

„Dabei ist ihm etwas ganz Besonderes gelungen: Er wirft Schlaglichter auf das bunte Biotop Berlin, hält dabei kongenial die Balance zwischen äußerer Entwicklung der Handlung und inneren Dialogen. Ein amüsanter wie lakonischer Erzählband.“ AMB, Hörzu

„Schulz entwickelt eine Situationskomik, die nicht auf oberflächliche Effekte zielt, sondern den gebrochenen Lebensläufen seiner Protagonisten geschuldet ist. In diesem Sinne ist der Autor ein Experte für die Ironie der Geschichte – und die Ironie seiner Geschichten.“ th, Nürnberger Zeitung

„Der Blick auf zumeist misslingendes Leben ist mit Anteilnahme, lakonischem Pragmatismus und Freude am Skurrilen verbunden.“ Matthias Grimm, HR Online

„Aufgrund der genauen Beobachtung, der faszinierenden Details und der exakten, regelrecht plastischen Zeichnung der Situationen wird die Ambivalenz der Figuren deutlich. Jedem Drama geht eine Geschichte voraus.“ Ronald Klein, Berliner Literaturkritik

„Schulz beherrscht ohne Frage das stilistische und formale Handwerkszeug, er zieht im Rahmen seiner Erzählungen alle Register. Mal wechselt er die Erzählzeiten, mal setzt er den Fokus auf das Narrative, mal auf das Dialogische, fügt einzelne Handlungsstränge zu überraschenden Hakenschlägen zusammen.“ Christian Sommerer, NexoZine

„Schulz wendet das ‚late in and early out‘ – Motto des Drehbuchschreibens auch in der Prosa an, wodurch er es schafft, dass die ausgetüftelte Konstruktion im Hintergrund für den Leser unsichtbar ist und dramatische Ereignisse mit viel Humor und Leichtigkeit erzählt werden.“ Lilly Jaeckl, TAZ

„Immer werden in meisterhaft komprimierter Form Menschen in ihrer Einzigartigkeit gezeigt.“ Maria Panzer, Lesart

„Wie das Leben so spielt – scheinbar banal, immer tiefgründig.“ star, Der Nordberliner

„Gefühlvoll, nie kitschig.“ Super Illu

„Fußballliterarisch gesprochen schreibt er, wie Pierre Littbarski spielte: Dribblings an den Stellen, die allen viel zu schwierig sind, aber ganz einfach aussehen, wenn sie gelingen.“ Christof Meueler, Junge Welt

„Aus eher beiläufigen Begegnungen filtert Schulz das Große, Bedeutsame, manchmal auch das Hintergründige oder Tragische – sei es eine verkorkste Liebesgeschichte, ein Schicksal zwischen Ost – und Westdeutschland oder das Entdecken dunkler Punkte in der Vergangenheit eines nahen Verwandten.“ sth, Kieler Nachrichten

„Die Geschichten von Robert und Lisa, Lauck und Ko sind polyphon in der Subtextmontage, zugleich prägnante Lehrstücke der klassischen Erzählform, ökonomisch, pointiert und vielfach berührend.“ Robert Bramkamp

„Der gediegene Handlungsaufbau und die präzisen Personencharakterisierungen sowie die frappanten Wendungen machen die besondere Eindringlichkeit dieser Erzählungen aus.“ Günther A. Höfler, KORSO

„Zwölf Stories, die man gerne liest, weil es dem Autor scheinbar spielend gelingt, Tiefgang und Leichtigkeit miteinander zu verbinden.“ Susanne Tank, Leselust